Versuchen Sie bitte immer zuerst einen fehlerhaften Waffeneintrag mit Hilfe der Schaltfläche „Stornieren“ in der WBK-Maske (obere Menüleiste) oder direkt über die Waffenmaske zu stornieren, bevor Sie weitere Aktivitätsobjekte im NWR erzeugen.


Erwerbs- und Überlassungsaktivitäten können seit dem 01. August 2024 innerhalb einer 100-Tages-Frist im NWR storniert werden. Die Rückabwicklung, auch als "Sofortstorno" bekannt, erlaubt es, fehlerhafte Meldungen an das NWR zurückzunehmen und korrekt neu zu übermitteln. Dies gewährleistet die Datenqualität und -integrität im Register. Dank der verlängerten Frist haben alle beteiligten Stellen mehr Zeit, Fehler zu erkennen und zu korrigieren.

Beispiele

Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass eine Stornomeldung nur vom NWR akzeptiert wird, wenn die Waffe nicht noch einmal korrigiert wurde, z.B. durch Änderung des Kalibers oder der Seriennummer. Darüber hinaus darf keine Statusanpassung aus der Waffenmaske heraus erfolgt sein.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Fügen Sie die erforderlichen Schritte hinzu:

  1. Öffnen Sie die Waffenbesitzkarte, auf der die Waffe mit der zu stornierenden Aktivität eingetragen wurde.
  2. Wechseln Sie auf den Reiter "Waffen".
  3. Markieren Sie die betroffene Waffe in der Tabellenansicht auf dem Reiter "Waffen".
  4. Betätigen Sie den Button [Stornieren] in der oberen Menüleiste des Reiters "Waffen".



  5. Markieren Sie den jüngsten Listeneintrag anhand des Datum "Angelegt am" und betätigen Sie den Button [Stornieren] in der oberen Menüleiste der Maske "Aktivitätsübersicht.



  6. Sie können den Vorgang auch mehrfach für eine Waffe wiederholen, um in der Historie weitere NWR Aktivitäten rückgängig zu machen.


Wichtige Hinweise um Löschen von Waffen

Eine Löschung von Waffendatensätze sollte immer das letzte Mittel der Wahl zur Lösung eines Problems bei der Waffeneintragung bzw. der Waffenüberlassung sein.

Löschen Sie einen Waffendatensatz nur dann von einer Erlaubnis,

  • nachdem die Waffe von Ihnen/der zuständigen Behörde auf die korrekte Erlaubnis übertragen wurde, Sie nicht mehr für einen Waffendatensatz zuständig sind und lediglich eine lokale Löschung bzw. Korrektur der WBK vornehmen wollen
  • wenn sichergestellt ist, dass die Waffe tatsächlich doppelt im NWR angelegt wurde.
  • wenn ein erneuter Erwerbsvorgang auf der WBK vorgenommen werden musste, um ein fehlerhaftes Erwerbsdatum oder einen Überlasser zu korrigieren. Die Waffe ist somit mehr als 1x mit der selben NWR ID auf der lokalen Erlaubnis verknüpft. Es erfolgt automatisch nur die Löschung des lokalen Waffendatensatzes.


Eine fehlende Zuständigkeit in Bezug auf den Waffendatensatz erkennen Sie anhand eines roten Punktes in der linken oberen Ecke der Waffenmaske.

oder aufgrund gesperrter Schaltflächen für die Kaliber- oder Herstellerfelder und einem grünen Punkt in der oberen linken Ecke der Waffenmaske.

Dies ist die gewünschte Datenkonstellation im Zusammenspiel mit dem Löschvorgang zur Korrektur von fehlerhaft erfassten Waffeneintragungen oder -überlassungen, deren Aktivität nach mehr als 100 Tagen nicht mehr storniert werden konnte.

Erkennen Sie beim Öffnen des Waffendatensatzes einen grünen Punkt in der oberen linken Ecke der Maske und sind zusätzlich die erwähnten Schaltflächen für die Kaliber- oder Herstellerfelder aktiv, wird die Waffe beim Löschen sowohl aus dem lokalen Datenbestand als auch aus dem NWR unwiederbringlich gelöscht!


Sofern der von Ihnen ausgelöste Verwaltungsakt eine Rückgängigmachung der Eintragung/Überlassung erfordert, löschen Sie die betroffene Waffe bitte NICHT, wenn die Waffenverwaltung von Ihnen die Eingabe eines Löschcodes fordert! Stellen Sie nochmals sicher, dass der gewünschte Bezug zwischen Erlaubnis und Waffe durch Eintragung des Datensatzes auf der korrekten Erlaubnis/in der korrekten waffenrechtlichen Zuständigkeit erfolgt ist.

Betroffene Produkte

Waffenverwaltung

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